Faktencheck und FAQ


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19.05.2024

Werden durch den WP Rennweg Schwarzstörche und andere Vogelarten und Tierarten getötet?

Windenergieanlagen stehen immer wieder in Verdacht Vögel und Fledermäuse zu töten. Um solche Ereignisse zu Vermeiden werden entsprechende Vermeidungsmaßnahmen durchgeführt.
Der Schwarzstorch gilt als nicht schlaggefährdet. D.h. er ist nicht dafür bekannt mit Windenergieanlagen zu kollidieren. Im Gegenteil, Untersuchungen aus Hessen zeigen recht eindeutig, wie gut der Schwarzstorch Windenergieanlagen ausweicht und zwischen ihnen sicher manövriert.
Trotzdem haben wir uns entschieden, zusammen mit der UNB Kreis Soest sowie dem LANUV NRW zwei WEA in der Nähe der beiden Horste während der Vorbereitungszeit der Brutzeit abzuschalten. Damit die Vögel beim Horstbau nicht gestört werden. Zusätzlich legen wir für den Schwarzstorch eine Ausgleichfläche an, die ihm als zusätzliches Nahrungshabitat dient. Weitere Informationen finden Sie hier.
Zum Schutz der Fledermäuse werden die Windenergieanlagen bei bestimmten Witterungsbedingungen (trocken, Temperatur >10 °C) nachts abgeschaltet. Zeitgleich wird über zwei Jahre hin mittels Ultraschallsensoren die Aktivität der Fledermäuse überwacht. Diese Daten werden verwendet um die WEA dann für die Betriebszeit entsprechend Fledermausfreundlich zu programmieren.
Der Rotmilan, der oft als sehr schlaggefährdet gilt, ist hier kein Thema. Der Rotmilan lebt im Waldrandbereich und sucht seine Nahrung im Offenland, d.h. über Grünland und Ackerflächen.



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